Neuer Boden für das älteste Haus Lübecks

Markante Stadttürme, monumentale Kirchen, mittelalterliche Bürgerhäuser – überall in der Lübecker Altstadt begegnen einem liebevoll restaurierte Baudenkmäler. Kein Wunder, dass die UNESCO dieses Gesamtkunstwerk als Weltkulturerbe anerkannt hat.

Beim Spaziergang in den Altstadtgässchen und zwischen den Häusern vergisst man jedoch allzu leicht, was es für ein Kraftakt ist, ein solches Jahrhunderte altes Bauwerk zu restaurieren.

So auch beim wahrscheinlich ältesten Haus Lübecks. Das Haus in der Effengrube stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Seit dem Mittelalter hat es sich jedoch oft gewandelt. Im 16. Jahrhundert wurde das Haus umgebaut und erhielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine klassizistische Putzfassade.

Das älteste Haus Lübecks in voller Pracht

Das wahrscheinlich älteste Haus Lübecks in der Effengrube

Von dieser war allerdings nicht viel übrig als Anfang der 1990er-Jahre die Sanierungsarbeiten in der Effengrube begannen. Das Haus war ziemlich heruntergekommen, seit 1983 hatte niemand mehr darin gewohnt. Neben der Fassade musste auch der marode Dachbalken saniert werden. Die Hansestadt Lübeck bezuschusste die Restauration.

Mittlerweile wohnen Sönke Boy und Jessica Nauck mit Ihrem Sohn in dem denkmalgeschützten Haus. Bei der Inneneinrichtung standen sie wie viele andere Bauherren vor der schwierigen Frage, wie sie mit neuem Baumaterial den Flair des alten Hauses erhalten können. Industriefliesen kamen für die Familie nicht in Frage.

Mit den Art Blättermann Terracotta Fliesen ist es ihnen gelungen, den mittelalterlichen Charme zu erhalten. Die handgeformten Fliesen mit ihren unregelmäßigen Außenkanten, der leicht welligen Oberfläche und den kleinen Rissen trägt optimal zum Gesamteindruck bei. Die unterschiedlichen Lehmsorten spiegeln sich in den Farbnuancen der Fliese wider und schaffen so Wärme und Gemütlichkeit in den alten Mauern.

 

Verlegearbeiten im ältesten Haus Lübecks

 

Traditionell wurden die Bodenfliesen im Fischgrätmuster verlegt. Ein besonderer Hingucker: Das Holstentor als Lübecker Wahrzeichen im Eingangsbereich – aus handgeformt Fliesen.

 

Der fertige Art Blättermann Boden

 

Kombiniert mit Designermöbeln, Antikem und Nostalgischem ergibt sich eine wunderbare Mischung, die Alt und Neu gleichermaßen erstrahlen lässt.

 

Außenansicht des Lübecker Traufenhauses

 

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